Elektrizität - Widdershausen aktuelles Projekt

Chronik Widdershausen
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Elektrizität

Dorfleben
Maschinenraum der Zentrale in Widdershausen 1907
Maschinenraum der Zentrale in Widdershausen 2014
Der elektrische Strom kommt ins Dorf
Die augenscheinlichste Neuerung, die elektrische Glühlampe, kam in ein Dorf, in dem bisher nur eine Flamme, sei es einer Kerze oder einer Petroleumlampe, Licht spenden konnte. Besonders in der dunklen Jahreszeit wird uns die Auswirkung dieser Neuerung bewußt. Welch ein Fortschritt war es, wenn nun eine Drehung am Schalter genügte, um einen Raum in helles Licht zu tauchen. Wie anders und verfremdet erlebten die Widdershäuser Einwohner das nächtliche Dorf, wenn es nicht mehr, wie besonders bei Neumond, in tiefster Finsternis dalag, sondern von Straßenlaternen beleuchtet wurde.
Ortsnetz Widdershausen, Handzeichnung vom Elektriker Georg Adam Spangenberg aus Widdershausen um 1955
Dorf mit Trafohäuschen und einem Strommasten mit der typischen Oberleitung wie diese auch in Widdershausen von Haus zu Haus geführt hat.
Die Staustufe in der Werra wurde anstelle der alten Werramühle 1904 durch die Gewerkschaft Wintershall gebaut. Hier der Inhaber der Mühle Konrad Schimmelpfennig und der Schreiner Johannes Wolf.
Früher wurden Lichtschalter aus Porzellan in der Aufputz-Ausführung hergestellt und danach kamen wegen der Schlagempfindlichkeit des Porzellans solche aus Bakelit. Hier Dreh- und Kippschalter, Steckdosen und Abzweigdosen aus Bakelit.
Elektoinstallateure beim Aufbau eines Ortsnetzes im Jahre 1912. Im Hintergrund das neu errichtete Trafohäuschen. Einige Elektriker haben noch die Steigeisen in der Hand, mit denen Sie auf die für die Oberleitungen nötigen Strommasten klettern konnten.
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