Gaststätten - Widdershausen aktuelles Projekt

Chronik Widdershausen
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Gaststätten

Dorfleben
Die alte Gaststätte zum Stern mit einem Saal über der Gaststätte und eine Unterführung unter der Bühne, 1950er Jahre
Tresen der neuen Gaststätte mit wandhängender Musikbox Anfang der 1960er Jahre
Die Gastwirte Heinrich und Elise Koch mit Gästen aus der Brückengasse (Erich Mötzing mit Schwiegereltern aus Dippach).
Gasthäuser, Branntweinschenken und Herbergen in Widdershausen
Gasthaus Bommer "Steffels" an der Dankmarshäuser Strasse
Gasthaus zur Krone am Berg unterhalb der Kirche
Gasthaus zur Tante Anna an der Linde
Gasthaus zum Stern in der Brückengasse
Gasthaus Mäder in der Hersfelder Strasse

Diese fünf Landgasthäuser gibt es in Widdershausen in ihrer klassischen Form nicht mehr. Eine Dorfkneipe nach der anderen hat in den letzten Jahren dichtgemacht. Bundesweit ist die Zahl der Schankwirtschaften von fast 48.000 im Jahr 2001 auf nicht mal mehr 36.000 im Jahr 2010 gesunken.
Die Kneipe, Heimstatt der Stammtische, Vereine und Skatklubs, stirbt. Und damit auch der letzte Anker vieler einsamer Seelen, die nur am Tresen noch jemanden zum Reden fanden. Das Wirtshaussterben macht noch nicht einmal vor den Stadttoren halt. Doch in den kleinen Dörfern und Gemeinden sind die Folgen besonders spürbar.
"Mit dem Wirtshaus verschwindet eine Einrichtung mit hohem sozialen und kulturellen Stellenwert aus den Gemeinden" sagt eine Studie vom Lehrstuhl Kulturgeographie der Universität Eichstätt.

Die üblichen Ursachen für das Kneipensterben sind:
Bevölkerungsrückgang auf dem Land
Mobilitätszuwachs
Veränderungen von Arbeitswelt und Freizeitverhalten und die
Konkurrenz durch die dorfeigenen Vereinsheime.
Die Inhaber des Gasthauses zum Stern in der Brückengasse waren Georg Schimmelpfennig, Georg Schäfer, Nikolaus Trieschmann und Heinrich Koch

Die Gaststätte zum Stern in der Brückengasse

Die Gaststätte zum Stern hat seinen Namen vom Brauerstern, dem Zunftzeichen der Brauer und Mälzer, und ist das Symbol für die Ausgabestelle des Haustrunks einer Brauerei.

Den Stern im Namen der Gaststätte trug diese zu Recht, denn in der Brückengasse in Widdershausen wurde Bier gebraut, d.h. man hatte ein offizielles Braurecht und musste entsprechende Abgaben aufbringen.
Gastwirt Nikolaus Trieschmann (1892 - 1970) hinter dem Tresen der Gaststätte zum Stern in der Brückengasse (Fachwerkhaus wurde 2009 abgerissen).
Konzession zum Brandweinschenken
für Georg Schimmelpfennig II aus Widdershausen in der Brückengasse
Konzession zum Brandweinschenken für Georg Schimmelpfennig aus der Brückengasse in Widdershausen vom 8. Dezember 1864
Konzession zum Herbergieren
für Georg Schimmelpfennig II aus Widdershausen in der Brückengasse
Konzession zum Herbergieren für Georg Schimmelpfennig aus der Brückengasse in Widdershausen vom 8. Dezember 1864
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