Verlustlisten - Widdershausen aktuelles Projekt

Chronik Widdershausen
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Verlustlisten

Chronik 3 > 1.Weltkrieg

Verlustlisten im ersten Weltkrieg

Die Deutschen Verlustlisten des Ersten Weltkrieges sind offizielle personenbezogene Mitteilungen der preußischen Regierung aus den Jahren 1914 bis 1919 über die militärischen Verluste der gesamten Streitkräfte des deutschen Kaiserreichs. Sie erschienen als Anhang zum Armee-Verordnungsblatt und wurden außerdem im Deutschen Reichsanzeiger sowie im Preußischen Staatsanzeiger veröffentlicht.
Deutsche Verlustliste
Die Verlustlisten enthalten Einträge zu Soldaten, die im ersten Weltkrieg gefallen oder vermisst waren, aber auch Einträge zu Personen, die verwundet wurden, in Gefangenschaft geraten sind, verunglückt, durch Krankheit verstorben oder anderweitig zu Schaden gekommen sind. Die Verlustlisten sind größtenteils nach militärischen Einheiten sortiert, so dass die Namen nicht alphabetisch aufgeführt sind.
Verlustliste der Maschinengewehr-Kompanie des 2. Garderegimentes zu Fuß vom 25.03.1915, der Grenadier Nikolaus Trieschmann aus Widdershausen wird hier als leicht verwundet aufgeführt. Diese Verwundung durfte Nikolaus im Reserve-Lazarett in Bingen am Rhein auskurieren.
Mit dem Ausbruch des Weltkrieges wurde das Heilig-Geist-Hospital in Bingen ab 1914 zum Reservelazarett. Seine Verwundung durfte Nikolaus im Reserve-Lazarett in Bingen am Rhein auskurieren.
Briefstempel Reserve Lazarett Bingen
In der Verlustliste Nr. 775 vom 5. März 1917 wird der Unteroffizier Nikolaus Trieschmann aus Widdershausen geb. am 29. April 1892 als vermißt aufgeführt
In der Verlustliste Nr. 1478 vom 1. Juni 1917 wird der Unteroffizier Nikolaus Trieschmann aus Widdershausen geb. am 29. April 1892 bisher als vermißt aufgeführt, jetzt laut privater Mitteilung sich in englischer Gefangenschaft befindlich gemeldet.
Die Bevölkerung ließt Verlustlisten an einem öffentlichen Aushang 1916
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