Beobachtungs-Türme - Widdershausen aktuelles Projekt

Chronik Widdershausen
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Beobachtungs-Türme

Chronik 2 > Zonengrenze
Beobachtungstürme an der Zonengrenze

Der aus Betonelementen bestehende normierte Bau mit der Abkürzung „BT 9“ oder „BT 11“ – der ältere Typ 11 war zylindrisch, der neuere Typ 9 eckig. Die Höhe variierte je nach der Notwendigkeit der Umgebung. Sie waren durch eine Stahltür betretbar, die in der Regel aus Richtung Grenze nicht direkt einsehbar war. Versetzte Metallleitern führten über zwei bis drei Zwischenebenen aus geriffelten Stahlblechböden nach oben. Die Kanzel bot Platz für vier bis fünf Soldaten, die in der Regel die Alarmgruppe bildeten. Neben den Sitzgelegenheiten und Waffenständer gehörten Luftfilteranlage, Signalmittel, Dienstbuch und Kartenmaterial, sowie das Kennzeichenverzeichnis des BGS zur Ausstattung. Eine Fernmeldestandleitung zum Grenzmeldenetz und die Elektroheizung sowie Notfall- und Rettungsausrüstung waren zur Verbindung und Versorgung vorhanden. Für den besonderen Fall stand eine Abseilhilfe zur Verfügung. Die Dachterrasse war durch eine Stahlrohrreling gesichert und konnte über eine verschließbare und luftdichte Stahlblech-Luke betreten werden. Auf der Dachterrasse befand sich ein schwenk- und fernbedienbarer Suchscheinwerfer (Elevation ± 90 Grad, Azimut 360 Grad).
Der Holz-Beobachtungsturm auf dem Diesberg an der Grenze zwischen Widdershausen und Dankmarshausen 1965
Ein Kalizug der Kali & Salz AG fährt am Diesberg an der Grenze zwischen Widdershausen und Dankmarshausen durch die DDR 1989
Der Bahnübergang an der Grenze zwischen Widdershausen und Dankmarshausen ist wieder offen, die spanischen Reiter sind geräumt 1969
Beobachtungsturm aus Holz bei Obersuhl (Kreuz-Sand) 1965
Ein Holz-Beobachtungsturm an der Grenze zwischen Philippsthal und Vacha in den 60er Jahren
Ein Holz-Beobachtungsturm an der Grenze im Harz in der 60er Jahren
US Hubschrauber vor der Absperrung zwischen Philippsthal und Vacha 1988, rechts auf der Brücke der Beobachtungsturm BT-11
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